Vielleicht kennst du das: Man hat oft Bauchweh oder Kopfschmerzen, fühlt sich unsicher, traurig, einsam, wütend oder hat Angst. Diese Gefühle sind völlig normal, aber manchmal werden sie so stark, dass sie dich im Alltag stören. In der tiefenpsychologischen Kindertherapie schauen wir gemeinsam, was dahintersteckt und was dir helfen kann. Dabei ist das Spielen besonders wichtig. Im freien Spiel (du bestimmst was gespielt wird), musizieren oder malen kannst du zeigen, was dich beschäftigt – auch ohne viele Worte. Das gemeinsame therapeutische Spielen hilft dabei, eigene Konflikte und Streit mit anderen besser zu verstehen. Oft finden sich beim Spielen neue und gute Lösungen. Du kannst aber auch jederzeit über deine Sorgen sprechen, wenn du möchtest. Ziel ist es, dass du dich sicherer fühlst, Stress abbauen kannst und neue Wege für schwierige Situationen findest.

Deine Eltern haben eigene Termine, in denen sie ihre Fragen und Sorgen besprechen. Manchmal kann es auch gemeinsame Familiengespräche geben, wenn das für alle hilfreich ist. In der Therapie habe ich Schweigepflicht, das heißt, aus den Spielstunden wird nichts einfach weitererzählt – der Raum ist geschützt und es geht um Vertrauen. Wenn es jedoch wichtig ist oder du es dir wünschst, können bestimmte Themen in gemeinsamen Stunden mit deinen Eltern besprochen werden.